✓ Spezialist für schwer besetzbare Stellen ✓ Mitarbeitergewinnung mit Garantie ☎ 0911 / 57 52 97 10
  1. Startseite
  2. Abwasserverband Saale

Case Study · Abwasserverband · Bauingenieur als Abteilungsleiter

Über ein Jahr ausgeschrieben, dann 18 Bewerbungen für die Abteilungsleitung Investition

Der Abwasserverband Saale in Hof suchte einen erfahrenen Bauingenieur der Siedlungswasserwirtschaft als Leitung der neu geschaffenen Abteilung Investition. Stellenportale, die eigene Website und eine Kampagne bei einem anderen Anbieter brachten keine einzige passende Bewerbung. Nach dem Wechsel zu wildweiss.employ lagen innerhalb von rund sechs Wochen 18 Bewerbungen vor, darunter mehrere A-Kandidaten.

Über ein Jahr ohne passende Bewerbung 18 Bewerbungen in rund sechs Wochen
Michael Hauer, Kaufmännischer Geschäftsführer und Verwaltungsleiter des Abwasserverbands Saale, im Video-Interview (5:08 min)

Die Ausgangslage

Eine Nischenstelle mit hohen Anforderungen

Der Verband betreibt eine Sammelkläranlage der Größenklasse 5 und einen rund 40 Kilometer langen Verbandssammler und investiert Jahr für Jahr zweistellige Millionenbeträge in Neubau und Sanierung. Für diese Projekte wurde eine Abteilungsleitung zwischen Technischer Geschäftsführung und den drei Projektingenieuren geschaffen. Gesucht war ein Bauingenieur mit Vertiefung Siedlungswasserwirtschaft, mehrjähriger Erfahrung im Bau großer Abwasserbauwerke und Führungserfahrung.

Menschen mit diesem Profil gibt es in ganz Bayern nur in überschaubarer Zahl. Sie arbeiten in Ingenieurbüros, bei anderen Verbänden oder in kommunalen Bauverwaltungen, sind angestellt und suchen nicht aktiv. Stellenportale, Website und Fachzeitschrift erreichen nur die, die aktiv suchen. So blieb die Stelle über ein Jahr lang unbesetzt, und die Aufgaben lagen weiter bei der Geschäftsführung und im Team.

Die passenden Ingenieure für diese Stelle gab es im Umkreis des Verbands. Sie erfuhren über die gewohnten Wege nur nie davon, dass die Stelle frei war.

Die Bedenken

Schon einmal Geld ausgegeben, ohne Ergebnis

Der Verband hatte früh erkannt, dass er für diese Stelle neue Wege gehen muss, und bereits eine Kampagne in den sozialen Medien bei einem anderen Anbieter gebucht. Sie brachte keinen einzigen Kandidaten ins Gespräch. Personalsachbearbeiterin Nadine Witt beschreibt die Vorbehalte, mit denen der Verband in die Zusammenarbeit mit uns ging:

„Zu Beginn der Zusammenarbeit hatten wir zum Teil tatsächlich Bedenken, da wir vorher schon einmal eine ähnliche Kampagne versucht haben, getestet haben, die allerdings überhaupt nicht funktioniert hat. Also wir waren absolut unzufrieden damit. Nicht nur, dass es uns viel Geld gekostet hat, kam dann einfach auch überhaupt nichts dabei raus. Von dem her hatten wir Bedenken, wir wurden aber eines Besseren belehrt und sind ziemlich begeistert von dem Ergebnis heute.“ – Nadine Witt, Personalsachbearbeiterin, Abwasserverband Saale
Nadine Witt, Personalsachbearbeiterin des Abwasserverbands Saale, im Video-Interview (5:16 min)

Das Vorgehen

Wechselgründe statt Anforderungsliste

  1. 1

    Interviews mit Geschäftsführung und Team Die Argumente kommen aus dem Verband

    Wir haben mit dem Technischen Geschäftsführer, dem Abteilungsleiter Betrieb und Instandhaltung und der Personalseite gesprochen. Daraus entstanden die Gründe, die einen erfahrenen Ingenieur zum Wechsel in den Verband bewegen können, und die in keiner Ausschreibung stehen.

  2. 2

    Sichtbar im Umkreis von Hof Oberfranken, ergänzt um Nürnberg

    Die Kampagne erreichte die Zielgruppe dort, wo sie ihre Freizeit verbringt, auch die Ingenieure, die nie ein Stellenportal öffnen. Die besten Bewerbungen kamen am Ende aus dem näheren Umkreis des Verbands.

  3. 3

    Überzeugen, dann vorqualifizieren Telefonische Vorqualifizierung durch wildweiss

    Ein digitaler Überzeugungsweg stellte Stelle und Verband ehrlich vor und fragte Studium, Berufserfahrung und Führungserfahrung ab, bevor eine Bewerbung entstand. Jede Bewerbung haben wir telefonisch vorqualifiziert, auch während der Sommerferien, als im Verband urlaubsbedingt niemand erreichbar war.

Der Aufwand für den Verband beschränkte sich auf die Interviews und einen gemeinsamen Freigabetermin. Den Unterschied zur ersten Kampagne sieht Michael Hauer, Kaufmännischer Geschäftsführer, vor allem in den Gesprächen mit seinen Mitarbeitern:

„Im Rückblick auf unsere Kampagnen muss ich sagen, dass augenscheinlich genau dieses eine Mittel das Erfolgsgeheimnis gewesen ist. Also das Projekt an sich war ähnlich gelagert, wie beispielsweise das mit dem Mitbewerber, aber wir haben tatsächlich eine deutlich andere Resonanz erfahren.“ – Michael Hauer, Abwasserverband Saale

Das Ergebnis

„Sowas hatten wir lange nicht“

Innerhalb von rund sechs Wochen gingen 18 Bewerbungen ein. Die besten Kandidaten standen in fester Anstellung und waren nicht aktiv auf der Suche. Der Verband konnte mehrere A-Kandidaten und weitere geeignete Bewerber zu Vorstellungsgesprächen einladen, ließ die Kampagne daraufhin vorzeitig beenden und beauftragte noch während der Laufzeit die zweite, diesmal für eine Stelle in der IT.

„Das heißt, wir haben jetzt für diese Stelle 18 Bewerbungen bekommen. Das ist für uns für diese Stelle exorbitant viel, weil es einfach auch eine, wie gesagt, schon eine ganz, ganz schwierig zu besetzende Stelle ist in dem Bereich. Und die Bewerbungen sind durch die Bank weg sehr, sehr gut. Und wir konnten auf jeden Fall fast eine Handvoll A-Kandidaten ausschöpfen. Und das ist tatsächlich sehr toll, weil sowas hatten wir lange nicht.“ – Nadine Witt, Abwasserverband Saale

Die Zusammenarbeit

Ein Ansprechpartner von Anfang bis Ende

Neben dem Ergebnis nennen beide Verantwortlichen denselben Punkt: einen festen Ansprechpartner, der die Kampagne kennt, mit klaren Terminen und einer ehrlichen Einschätzung bei jedem Feedback-Gespräch.

„Wir bekommen eine E-Mail zur Einladung, wir bekommen eine Erinnerung, dass es bald so weit ist, weil Zeit dahingehend sehr sehr kostbar ist, wir bekommen eine aktuelle Einschätzung, wir bekommen einen Vorausblick […] Und ein ganz, ganz, ganz, ganz wesentlicher Hintergrund ist der, dass wir diesen einen Ansprechpartner hatten und nicht den zweiten und den dritten und den vierten und schlimmstenfalls sogar den zehnten, weil auch das ist schon passiert.“ – Michael Hauer, Abwasserverband Saale

Weitere Referenzen

Weitere Kommunen, die schwer besetzbare Stellen so gefunden haben

Lesen Sie, wie die Stadt Wolgast (Bauamtsleitung), die Stadt Brake (Bauamt) und die Gemeinde Zeitlarn (drei Stellen) vorgegangen sind.

Lernen Sie uns kennen – unverbindlich

15 Minuten, ehrliche Einschätzung, wertvolle Impulse. Auch wenn Sie uns danach nicht beauftragen.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren 15 Minuten · kostenlos & unverbindlich

★★★★★ 4,9 von 5 Sternen · kein Abo · keine versteckten Kosten

Kostenloses Erstgespräch ☎